Transgenerationale Arbeit

Die Eichel fällt nicht weit vom Stamm.

Was ist transgenerationale Arbeit?

Mit transgenerationaler Arbeit können Sie ein Trauma aufarbeiten, das im Leben eines Vorfahren vorgefallen ist, dessen Folgen aber noch in Ihrem Leben fortwirken (weitergegebenes oder vererbtes Trauma).

Die Folge eines weitergegebenen Traumas können seelische Belastungen Ihres Lebens sein – mit leichten bis schweren Einschränkungen der Lebensqualität. Diese Einschränkungen können sich bemerkbar machen durch Blockaden, emotional abgestumpfte Gefühlszustände oder Überreaktionen in bestimmten Lebenssituationen mit schockähnlichen Symptomen wie Schwindel, Übelkeit, Herzrasen und Unwirklichkeitsempfindungen.

Auch psychische Krankheiten können die Folge sein. Sie erreichen zwar nicht die Schwelle einer posttraumatischen Belastungsstörung, können aber die Hintergründe für andere seelische Krankheiten wie Angststörungen, depressive Stimmungen (Dysthymie), Missbrauch von Substanzen (Medikamente, Drogen, Alkohol, Nikotin) oder auch psychosomatische Krankheiten (somatoforme Störungen) sein.

Folgen können aber auch besondere Unfallneigungen sein oder ähnliche Schicksale oder Schicksalsschläge über mehrere Generationen hinweg. In seltenen Fällen treten diese Schicksalsschläge in jeder Generation immer zum selben Tag und Monat auf, so wie der Uhrzeiger immer wieder an der XII vorbeikommt, wenn er durchs Zifferblatt läuft (sogenannter „Jahrestag“). Ein Jahrestag zeigt sich auch dadurch, dass sich die Verbindung einer Lebenssituation mit einem Datumsbezug immer wieder wiederholt. Humbug? Der Autor dieser Zeilen hat in der Geschichte seiner Familie ein Jahrestagsphänomen in der vierten Generation.

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Letzte Aktualisierung von Robert Bertol, Lamerdingen zwischen Buchloe, Landsberg und Schwabmünchen am 4. Mai 2018.